Ein frühes Meisterwerk

Ein frühes Meisterwerk


Mit seinem skulpturalen Design, geringen Gewicht und hohen Sitzkomfort gilt der Tripolina der Vorläufer des Hardoy Butterfly Chairs. Einer breiteren Öffentlichkeit erstmals 1904 während einer Messe im US-amerikanischen Saint Louis vorgestellt, erfreute sich der Tripolina im Anschluss rasch großer Beliebtheit. 
 

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Der Sessel und ein dazugehöriger Campinghocker wurden 1855 vom englischen Industriellen Joseph B. Fenby entwickelt und im Jahr 1877 durch das britische Patentamt urheberrechtlich geschützt (1881 in den Vereinigten Staaten). Die J. B. Fenby Co. fertigte zunächst den Tripolina, führte den Sessel jedoch nicht im Markt ein und meldete Ende 1879 Konkurs an. Nach der Vorstellung des Sessels in Saint Louis wurden das Design u.a. an französische und italienische Hersteller sowie an Gold Medal Inc. aus Wisconsin, USA, lizenziert. Gold Metal rüstete seinerzeit das US-amerikanische Militär aus und fertigte darüberhinaus Camping- und Gartenmöbel. Dank Gold Metal’s Vertriebsnetzes fand der Tripolina im Anschluss seinen Weg zu namhaften Einzelhändlern, u.a. Abercrombie and Fitch in New York. In Europa erlangte der Fenby Chair unter Offizieren, Safari- und Strandurlaubern rasche Beliebtheit. Neben der US-Armee und den britischen Streitkräften setzte vor allem auch das italienische Militär auf die Vielseitigkeit des Sessels, so u.a. in den 1930er Jahren während eines Feldzuges in Lybien. Der Name wurde vermutlich der lybischen Hauptstadt Tripolis entlehnt, heutzutage ist der Sessel weltweit als Tripolina bekannt.
 

Flexible Handhabung, beispielloser Sitzkomfort, ikonisches Design

Die ursprüngliche Ausführung des Gestells wurde aus Holz und Metall mit einer Leinwand oder Leder Sitzbespannung hergestellt. Sie gefaltet schnell und kompakt gespeichert. Neben seinem geringen Gewicht, Komfort und Portabilität war es eine elegante Lösung in Bezug auf Design und wurde als ein Beispiel für exzellentes Design betrachtet. Bemerkenswerte Nutzer des Tripolina gehören Theodore Roosevelt, Thomas A. Edison und renommierten Wildbiologe Aldo Leopold, und viele Offiziere, Safarijäger, Entdecker und Abenteurer weltweit.
 

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WEINBAUM hat den ursprünglichen Entwurf des Tripolina Chairs weiterentwickelt und setzt für dessen Bespannung nur erstklassige Materialien ein. Die für die Fellgewinnung in ausgewählten Estancias der Provinzen Córdoba und Santa Fe gehaltenen Holstein-Rinder ernähren sich im Laufe ihres zweijährigen Lebens ausschliesslich von Gras, die Verfütterung von Tiermehl wurde vor mehreren Jahrzehnten gesetzlich verboten. Naturbelassene, das ganze Jahr über nutzbare Weiden und ausserordentlich viel Bewegungsfreiheit (zwei Rinder teilen sich einen Hektar Nutzfläche) wissen die über 3.000 Kälber, Kühe und Bullen der WEINBAUM-Partnerbetriebe tagtäglich zu schätzen. Das Resultat: Aussergewöhnlich langlebige Bezüge, deren Takt und Eleganz Sie jeden Tag aufs Neue begeistern werden.

Ausführliche Informationen zu verfügbaren Modellen und Ausstattungsvarianten finden Sie auf dieser Seite unter der Rubrik "Sortiment". Für ausführliche Informationen steht Ihnen zudem unser Team telefonisch unter +49-(0)341-223 22 316 oder per E-Mail jederzeit gern zur Verfügung: service@weinbaum.com.de